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CAV Artikel 04/2006

Auszeichnung zum Leitprojekt 11/2006

KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben e.V.

Innovation braucht Motivation und Förderung.
Deshalb vergibt KUMAS jährlich die Auszeichnung
»Offizielles Leitprojekt des Kompetenzzentrums
Umwelt«.

Leitprojekte des Kompetenzzentrums Umwelt sind Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Konzepte, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die in besonderem Maße geeignet sind, Umweltkompetenz »made in Bavaria« zu demonstrieren.

Mit der Prämierung von Leitprojekten unterstützt das bayerische Kompetenzzentrum Umwelt die Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben und sichert dadurch das wissenschaftliche und technische Umwelt-Know-how der Region. So werden in jedem Jahr bis zu drei Leitprojekte im Rahmen einer offiziellen Auszeichnungsfeier gewürdigt.
 

Pressemitteilung  April. 2005

Erfindung mit Staatspreis belohnt

Bei der Verleihung der Staatspreise am 16.3.05 in München

(von links nach rechts) MDL H. Guckert, Dr.  Markus Glück (TCW). Staatssekretär Hans Spitzner   die Preisträger Franz Fastner und  Erhard Rudolf (Geschäftsführer der novoflow GmbH)

Mit dem seit 1952 verliehenen Bayerischen Staatspreis werden hervorragende innovative Leistungen und außergewöhnliche  Erfindungen gewürdigt. Novoflow konnte die Jury mit ihrem gemeinsam mit dem Technologie Centrum Westbayern (TCW) entwickelten Filtersystem und einer völlig neuen Generation von "Composite" Filtern überzeugen.  Das umweltfreundliche Filterverfahren filtert industrielle Prozesswässer, Öle, Fette und auch Abwässer. Neu ist die Art der Düsenanordnung, die für eine besonders effektive Filtration sorgt. Die Preisverleihung nahm,  stellvertretend für die bayerische Staatsregierung, Staatssekretär Hans Spitzner vor. Der Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Rezzo Schlauch, musste sich kurzfristig entschuldigen lassen. Den Preis nahm  das Entwicklerteam, bestehend aus den beiden Novoflow Geschäftsführern, Franz Fastner und Erhard Rudolf, sowie dem Geschäftsführer des Technologie Centrum Westbayern (TCW), Dr. Markus Glück, am 16.3.05 entgegen.  Gemeinsam haben sie das Verfahren von Grund auf entwickelt, zum Patent angemeldet und zwischenzeitlich mehrfach getestet. „Die ersten  Anfragen auf der Messe sind äußerst positiv“ „Bis aus Japan und Südafrika  kommen Interessenten.“ Staatssekretär Spitzner und MdL Helmut Guckert zeigten sich beeindruckt von den Produkten der ausgezeichneten Betriebe. Spitzner begrüßte, dass es dem TCW offenbar gelungen sei, im  Handwerksbereich erfolgreich Fuß zu fassen und mit seinem Erfahrungshintergrund hier gemeinsam neue, erfolgreiche Wege zu gehen. Dies sei mustergültig in Bayern.

Pressemitteilung  Okt. 2004

Bayerische Umwelttechnologie für Tschechien

Treffpunkt: Pilsen

2.v.l. Franz Fastner (Geschäftsführer Novoflow), Bayr. Umweltminister Dr. Schnappauf,  Erhard Rudolf (Geschäftsführer novoflow)

  Schwäbische Handwerksunternehmer auf Kooperationsbörse

(treu) Mit den positiven Aspekten der EU-Osterweiterung kamen schwäbische Handwerksunternehmer auf der   Kooperationsbörse"Abwassertechnik, Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energien"  im tschechischen Pilsen in Kontakt. Durch den EU-Beitritt Tschechiens und die damit verbundene Verwirklichung von   EU-Qualitätsstandards ergibt sich auch ein erheblicher Investitionsbedarf im Bereich der Umwelttechnologie. Das schwäbische Unternehmen Novoflow GmbH aus Oberndorf nutzte die Gelegenheit, Kontakte zu tschechischen   Geschäftspartnern, vor allem aus dem Bereich der Kommunen zu knüpfen.

Handwerkskammer organisiert Unternehmerfahrt

Im Vortragsteil am Vormittag konnten sich die Teilnehmer über  Finanzhilfen der EU für Projekte im technischen Umweltschutz  ebenso informieren, wie über nationale und internationale Förderung von Projekten. Der tschechische Vize-Umweltminister  Tomas Novotny legte die  Prioritäten im technischen Umweltschutz für die Kommunen im Nachbarstaat dar.

Für Bayerns Umweltminister Dr. Werner Schnappauf stand vor allen Dingen die praktische Zusammenarbeit im Vordergrund:   "Unsere Lebensräume liegen in der Mitte Europas und wir müssen nicht nur auf staatlicher Ebene zusammenarbeiten, sondern  besonders auf wirtschaftlicher. Know-How- und Warentransfer ist kommt dabei eine  wichtige Funktion zu." In den kommenden  10 Jahren sollen allein auf dem Sektor Umwelttechnologie zwischen 9 und 10 Milliarden Euro investiert werden. Der  Löwenanteil wird dabei in die drei Bereiche  Abwasserreinigung, Abfallwirtschaft und Luftreinhaltung fließen. Die Gemeinden in  Tschechien stehen vor der großen Herausforderung Modernisierungsmaßnahmen gemäß den EU-Auflagen in vergleichsweise kurzer Zeit  vorzunehmen.

Interessante Kontakte geknüpft

Erhard Rudolf und Franz Fastner, Geschäftsführer der Firma Novoflow in Oberndorf, die sich mit Filtertechnik beschäftigt,  sahen in  dieser Kooperationsbörse eine gute Möglichkeit Informationen und Kontakte zu erhalten: "Für uns ist von großer  Bedeutung mit den tschechischen Unternehmern und Entscheidungsträgern zusammen zu kommen. Wir  haben sehr gute  Gespräche geführt und werden diese ersten Kontakte ausbauen. Gerade für KMU's sind solche Plattformen sehr wichtig."

Die Handwerkskammer für Schwaben wird in Zukunft verstärkt auf  diese Form der Geschäftsanbahnung setzen. Ulrich  Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben: "Als Dienstleister für die Handwerksbetriebe in Schwaben sehen wir es  als unsere Aufgabe an, die  Handwerksbetriebe nicht nur über solche Veranstaltungen zu informieren, sondern diese Kontakte aktiv zu begleiten."

Pressemitteilung  Juli.2004

Pressemitteilung  Nov. 2003

Lob von Minister für Pumpe-Düse-Filter

v.r.nach l. E. Rudolf PDF Filtration, J.Miller Bayr. Landw. Minister, F. Fastner PDF Filtration,  OB. P. Kling, Nördlingen, Landrat S. Rössle, MDL H.   Guckert

Oberndorf/Nördlingen (dz).

 Eine  Reise ins Ries benutzte Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller unter anderem, um das Technologie Centrum Westbayern (TCW) zu besuchen. TCW-Geschäftsführer Dr. Markus Glück stellte ihm fünf Projekte vor,  die  auch im Stiel einer Hausmesse im Foyer zu besichtigen waren.

Miller nahm sich Zeit, um im Gespräch mit den Vertretern der Oberndorfer Firma Rudolf GmbH, Erhard Rudolf und Franz Fastner das neu  entwickelte  Pumpe-Düse-Filtersystem zu begutachten. Er zeigte sich äußerst begeistert über die innovative Technik und lobte das TCW dass zusammen mit der Rudolf GmbH bereits fünf Patente angemeldet hat.

Rudolf und Fastner  erklärten dem Minister in einer kurzen Präsentation die Funktionsweise und Einsatzgebiet des PDF-Filters. Schwerpunkte werden momentan in der Abwasserfiltration (Kleinkläranlagen)  gesehen. Auch für Wein und  Biodieselfiltration liegen mehrere Anfragen und positive Versuchsergebnisse vor. An der TH Weihenstephan wurden vor kurzem zusammen mit Prof. Dr. Thurner erste Versuche mit Bier  gefahren. Das Ergebnis war  verblüffend, wovon sich das Versuchsteam selbst überzeugen konnte.

Anschließend sprach der Minister den anwesenden Firmen-Repräsentanten seinen Respekt aus: „Es gehört  einiges dazu, heutzutage das Risiko einer  Firmengründung oder Neuentwicklung auf sich zu nehmen“.

Pressebericht Sept. 2003

Im Landratsamt Donauwörth erörterten Repräsentanten der Firmen Grünbeck und Rudolf gemeinsam mit dem Technologie Centrum  Westbayern (TCW)  Möglichkeiten einer landkreisübergreifenden Kooperation

Von links nach rechts: TCW Geschäftsführer Dr. Markus Glück, Landrat Stefan  Rößle, Wirtschaftsreferent Veit Meggle, die  Geschäftsführer Erhard Rudolf(Rudolf) und Dr. Günter Stoll (Grünbeck) sowie Franz Fastner (Fastner Filtertechnik).

Es ist noch nicht allzu lange her, da  wurde an dieser Stelle über die gemeinsame Entwicklung und Vorstellung eines neuartigen Filteraufbaus durch die Oberndorfer  Rudolf GmbH und das Technologie Centrum Westbayern (TCW) auf der Fachmesse „Achema“  berichtet. Inzwischen zeigt die Fachwelt großes Interesse. Möglichkeiten  einer landkreisübergreifenden Kooperation erörterten am Landratsamt die bisherigen Projektpartner gemeinsam mit Dr. Günter Stoll,  Technischer  Geschäftsführer der in Höchstädt ansässigen Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH

Das 1949 gegründete Unternehmen, welches heute 380 Mitarbeiter beschäftigt,  zählt zu den Marktführern auf dem  Gebiet der Wasseraufbereitung. „Wir sind Deutschlands größter Wasseraufbereiter“, so Dr. Stoll. Weltweit vertreibt das  Unternehmen kleine und große Anlagen zur Trink- und Abwasseraufbereitung, zur Reinigung  industrieller Prozessabwässer, zur Filtration von Badewasser in  Schwimmbädern sowie für verschiedenste Fragestellungen der chemischen Verfahrenstechnik. Alle Wasserattraktionen des Legolands setzen  beispielsweise  auf Grünbeck Technologie. Das Angebotsspektrum umfasst auch die Aufbereitung von Brauwasser.

„Wir waren und sind immer interessiert, wenn Produktinnovationen durch Erfinder   oder kleinere Betriebe in unserer Branche gewisses Aufsehen erregen“, so Dr. Stoll, der über eine Presseveröffentlichung auf das Projekt aufmerksam wurde.  „Natürlich interessiert uns das Potenzial. Grünbeck war  und ist dabei immer ein offener und fairer Partner, vor allem wenn sich die Ideen als ausbaufähig oder marktreif erweisen.“

 Die Zusammenarbeit kann für beide Gesprächspartner bedeutsam sein.  Grünbeck erfährt und erhält evtl. Zugang zu einer mehrfach zum Patent angemeldeten  Produktinnovation. Bei der Rudolf GmbH setzt man auf Partner. „Wir können die sich bietenden Anwendungsfelder gar nicht komplett  alleine erschließen und sind  interessiert, zuverlässige Partner an unserer Seite zu gewinnen. Kurze Wege und Erfahrung sind gewichtige Argumente“, so Erhard Rudolf.

 Die Konsultationen mit  Grünbeck und anderen, bereits schon von der Messe bekannten Firmen werden auf jeden Fall fortgesetzt. Ebenso laufen weitere Tests,  z.B. an der Staatsbrauerei in Weihenstephan. Landrat Rößle begrüßte die  Initiative. „Es zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Technologie  Centrum Westbayern, aber auch das Wirtschaftsforum Donau-Ries, ihre Wirkung so langsam voll entfalten. TCW Geschäftsführer Dr.  Markus Glück zustimmend:  „Wir werden die Produktidee weiterentwickeln, Vermarktungsstrategien diskutieren und sicherlich bald erste Prototypen am Markt diskutieren können. Dies sichert die  Zukunft aller  beteiligten Unternehmen und schafft Arbeitsplätze in der Region.“

Weitere Informationen zu diesem Projekt sind im Internet verfügbar unter www.tcw-donau-ries.de , www.pumpe-duese-filter.de . Näheres zum Unternehmen Grünbeck findet sich unter www .gruenbeck.de .

 

Pressebericht Juni 2003

Neuer Filter findet Beachtung

Von links: Oberndorfs Bürgermeister Hubert Eberle, Geschäftsführer der Rudolf GmbH, Erhard Rudolf,Geschäftsführer  TCW,  Dr.  Markus Glück, Geschäftsführer Fastner Filtertechnik,  Franz Fastner und Landrat Stefan Rößle

 

 Oberndorf (dz).

Erfolgreich zurück von der Messe „Achema“ - eine der international renommiertesten Fachmessen für Filtertechnik - in  Frankfurt (Main) stellte das Entwicklerteam um Erhard Rudolf,  Geschäftsführer der Oberndorfer Rudolf GmbH, Franz  Fastner, selbständiger Konstrukteur vom Technischen Büro Fastner Filtertechnik und TCW Geschäftsführer Dr. Markus  Glück dieser Tage einen neuartigen  Prototyp eines höchst effizienten Filteraufbaus vor, den das Team gemeinsam auch zum Patent angemeldet hat.

 Seit längerem, berichtet Glück, sei man an der Konzeption und Konstruktion der  Filtervorrichtung gemeinsam tätig  gewesen: „Vor allem in den zahlreichen Abendstunden des vergangenen Winters sind uns bei Brotzeit und anschließenden  Experimenten in der Werkstatt die besten Ideen  gekommen.“ Die ersten Versuche mit dem verblüffend einfachen, aber  höchst effizienten Filteraufbau haben beachtliche Ergebnisse erbracht, was Produktivität, Standzeitenverlängerung und Energieverbrauch betrifft,  so Glück.

 Zahlreiche Messebesucher aus verschiedenen Branchen hätten großes Interesse gezeigt, sagt Erhard Rudolf. Sogar die  Fachzeitschrift „Filtrieren und Separieren“ will darüber berichten.  „Ein genialer Ansatz, warum bin ich nur nicht darauf  gekommen“, so deren Chefredakteur und in Fachkreisen anerkannter Experte Prof. Dr. Ing. Siegfried Ripperger.

 Die Anwendungsmöglichkeiten  sind weit gefächert. Von Filterprozessen in der Lebensmittelindustrie, der chemischen  Verfahrenstechnik und der pharmazeutischen Industrie bis zur Trinkwasseraufbereitung oder Wasserentsorgung   beziehungsweise Abwasserrückgewinnung sind verschiedenste Einsatzmöglichkeiten denkbar. Besonders attraktiv sind  die über den bisherigen Stand der Technik hinausgehenden Produktinnovationen. So kommt der  Filteraufbau ohne  aufwendige Drehantriebe aus, kann leicht sterilisiert werden und erlaubt jederzeit den Austausch oder Aus- und Einbau einzelner Filtermodule.

 Die intensive Zusammenarbeit mit  dem Technologie Centrum Westbayern (TCW) in den zurückliegenden Monaten  bezeichnet Erhard Rudolf als unkompliziert, sehr hilfreich und erfrischend. Ebenso wichtig war der enge Kontakt zum  dritten  Technologiepartner, der Firma Kerafol GmbH, welche die neuartigen keramischen Filterhilfsmittel herstellt und es  dem Projektteam dankenswerterweise ermöglicht hat, mit auf ihrem Stand auf der „Achema“ vertreten zu  sein.

 Auch Oberndorfs Bürgermeister Hubert Eberle und Landrat Stefan Rößle zeigten sich von der Vorführung begeistert.  „Diese erste mustergültige Produktentwicklung und dieses den gesamten  Landkreis umspannende Pilotprojekt regionaler  Firmen mit dem TCW zeigt, inwieweit auch andere Unternehmen von den Aktivitäten des TCW bei Entwicklungsarbeiten  profitieren können“, stellte Rößle fest. Man  werde sich nun auf die Weiterentwicklung und Unterstützung beim  Markteintritt kümmern. Erste Reifetests mit Produktanwendungen stehen auf dem Plan. „Wir werden uns bemühen, hier  weitere regionale Partner und  potenzielle Anwender einzubinden“, so Glück und Rudolf. Weite Informationen über das Entwicklungsprojekt gibt es im Internet unter www.pumpe-duese-filter.de



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